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Foto: Schirin Moaiyeri
Sabine Rufener
Ich bin Autorin und Illustratorin mit einem Herz für schlecht gelaunte Hauptfiguren. Ich arbeite am liebsten mit immer neuen Techniken und probiere verschiedenste Sachen und Materialien aus. Deshalb sehen meine Bücher immer ganz unterschiedlich aus.
Das mag ich besonders: Himbeeren direkt vom Strauch, Fahrradfahren bei Sommerregen, Zufälle, schnurrende Katzen, wilde Gärten, Lesen, Zeichnen, Leim an den Fingern
Das mag ich überhaupt nicht: große Hausspinnen, Farbstifte, bei denen immer die Spitze abbricht, Marzipan
Was ist deine Superpower?
Geschichten finden. Und ich habe einen Lupen-Blick-Modus.
Deine Buchheld*in aus der Kindheit?
Momo, Mary Lennox aus „Der geheime Garten“ und Nils Karlsson-Däumling. (Und wenn ich es etwas ausdehnen dürfte: Luzie aus „Luzie, der Schrecken der Strasse“, das war allerdings eine TV-Kinderserie)
Über welchen Ort in Hamburg (oder der Welt) würdest du gerne schreiben oder zeichnen?
Ich liebe das Buch „Der Wal im Wasserturm“ von Rüdiger Stoye. Ich habe mir sagen lassen, die Geschichte spiele im Lokstedter Wasserturm – also darüber!
Welche Farbe oder welches Material wärest du gern und warum?
Ich wäre gerne eine rundgeschliffene Glasscherbe an einem Meeresstrand irgendwo in Italien. In dunkelrot bitte. Oder sonst ein hübsches Strandgut. Und dann würde ich irgendwann von einer Kinderhand gefunden und mit nach Hause genommen.
Was ist für dich das Besondere am Kinderbuchhaus?
Überall wo Bilderbücher gelesen, angeschaut, vorgelesen, ernst genommen und wertgeschätzt werden, fühle ich mich zuhause. Also bestimmt auch da.
Kurzvita:
Geboren 1972 in Bern (CH), studierte nach vielen Umwegen Illustration und lebt nun als freischaffende Autorin und Illustratorin mit ihrem Mann, ihren drei schon ziemlich erwachsenen Kindern und einer Geisterkatze in Basel. Am liebsten sitzt sie in ihrem (oder einem anderen) Garten und erfindet Geschichten.


